Rollerbeasts

Rollerbeasts eine Klasse für sich

Das Rollkunstlauf-Team des Bürgerparkclubs ERC startete bei den Deutschen Meisterschaften für Rollkunstlauf-Showgruppen in Wolfsburg am vergangenen Samstag zwar nicht alleine, war aber beim Anblick des Ergebnisses durchaus konkurrenzlos. Die neun Seestädterinnen präsentierten in Ihrem Programm mit dem Titel „Lift Off“ die erste Reise der Menschheit zum Mond mit einer anspruchsvollen Choreografie, welche durchaus internationales Format besitzt.

Zwar blieben die Rollerbeasts nicht ohne Fehler, diese konnten den absolut positiven Gesamteindruck jedoch nicht schmälern. Sowohl der Programmaufbau, als auch die Kostüme lassen auf eine gute Platzierung bei den kommenden Europameisterschaften hoffen. Sie distanzierten sich deutlich vor der nationalen Konkurrenz, die mit der Auswahl und der Präsentation ihrer Programme eher enttäuschte. So traf der Deutsche Rollsport- und Inlineverband (DRIV) nach dem gelungenen Auftritt der Rollerbeasts dann auch die folgerichtige Entscheidung, den ERC als alleinigen Vertreter der deutschen Farben zu den Europameisterschaften vom 01. bis 04. Mai ins italienische Modena zu entsenden. Darauf können die Rollerbeasts bestehend aus Alicia Blum, Cheyenne Carpene, Constance Hoßfeld-Seedorf, Insa und Mareike Kappelmann, Merle Meyer, Nina Mick, Milena und Thjana Roes durchaus sehr stolz sein. Der Fleiß und Ehrgeiz der vergangenen Jahre sich ständig verbessern zu wollen, hat sich damit schon ausgezahlt. Die Mädels werden die kommenden Wochen nutzen, um am Feinschliff und vor allem der Nervenstärke zu arbeiten. Diese ist dringend erforderlich, um bei der EM in Italien auch die volle Leistung abrufen zu können. Denn Rollkunstläufer schätzen und fürchten Meisterschaften in Italien gleichermaßen. In dem Rollkunstlaufland-Nummer-Eins herrschen absolut professionelle Rahmenbedingungen. Die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit lässt die meisten Nationen erblassen, die Atmosphäre bei Wettkämpfen gleicht durchaus der von vollen Eisstadien während eines Eishockeyspiels hierzulande. Hiermit müssen die Seestädterinnen klarkommen, ansonsten werden ihnen die Nerven einen Strich durch die Rechnung machen. Um fit für die EM zu werden, ist die spanische Choreografin Gemma Margit Miró verantwortlich. Die wohnt in den Niederlanden und ist somit ohne große Umstände schnell in Bremerhaven. Es sind mehrere Wochenenden für intensive Trainingslager geplant, unter der Woche stehen weitere Einheiten auf dem Plan. Zusätzlich sind als Vorbereitung u.a. Auftritte in den Drittelpausen bei den Heimspielen der Skaterhockey-Vereinskollegen der Whales während Ihrer Heimspiele auf der Rollsportanlage geplant.

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