Whales nicht wach genug

Nach 9:10-Niederlage in Empelde ist die Titelverteidigung nur noch theoretisch möglich 

HANNOVER. Die Bremerhaven Whales haben in der Inline-Skaterhockey-Regionalliga einen Rückschlag einstecken müssen. Das Team von Spielertrainer Michael Fendt führte zwar beim Tabellenvierten Empelde Maddogs schon mit 4:1, verlor am Ende aber doch mit 9:10.

Damit hat der amtierende Meister vier Spieltage vor Saisonschluss nur noch theoretische Chancen auf die Titelverteidigung. Die Bissendorfer Panther II haben zwar einen Punkt weniger auf dem Konto (25), aber mittlerweile drei Spiele weniger als die Bremerhavener ausgetragen. Spielfrei war auch der Tabellendritte aus Hannover (24), der gegenüber den Whales noch zwei „Jokerspiele“ in der Hinterhand hat.

Die Whales kamen nach der zweimonatigen Pause besser in die richtungsweisende Partie und führten nach den ersten 20 Minuten mit 4:1. Und das, obwohl Routinier Bennet Lütjen kurzfristig ausfiel.

Aber Sicherheit brachte die Drei-Tore-Führung nicht. Bremerhaven erlaubte sich im Mittelabschnitt viele einfache Fehler,eiskalt bestraften. „Wir waren nicht wach genug und haben alleine drei bis vier Tore nach einem Bully bekommen. Weiter haben wir zwei Gegentore im Nachschuss bekommen. Das sind in der Summe zu viele unnötige Treffer gewesen“, resümierte Fendt die bittere Niederlage.

So entschied Empelde das zweite Drittel mit 6:3 für sich und glich zum 7:7 aus. Die Whales fingen sich wieder und gingen im Schlussdrittel mit 9:8 in Führung

Trotz der neun Tore von Matthias Krüer (4), Michael Fendt (2), Christoph Thewald, Julian Krieg und Fabian Kathmann sprang für die Whales kein Punkt heraus. (vs )

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