Whales kommen unter die Räder

BREMERHAVEN. Das hatten sich die Whales Bremerhaven als amtierender Meister zum Auftakt in die Inline-Skaterhockey-Regionalliga anders vorgestellt Bei den Bissendorfer Panthern II kam das routinierte Team von Spielertrainer Michael Fendt mit 2:8 unter die Räder. Die junge Mannschaft aus Bissendorf war konditionell einfach stärker.

Die Whales wollten die Partie verlegen, da beide Teams bis zum nächsten Pflichtspiel weitere drei Wochen pausieren müssen. Aber die Bissendorfer wollten das nicht, da angeblich keine anderen Hallenzeiten frei waren. So fand die Partie am Sonntag um 18 Uhr ohne Zuschauer statt. „Die Bissendorfer haben uns von Beginn an unter Druck gesetzt. Gut, dass sie im Schlussdrittel das Tempo herausgenommen haben, ansonsten hätten wir alten Hasen auf der großen Fläche zweistellig verloren“, so Verteidiger Rouven Wisotzka.

Fendt und Krüer treffen

Trainer Fendt schoss das 1:0 für die Whales, Torjäger Matthias Krüer war es vorbehalten, mit dem 2:8 den Schlusspunkt zu setzen. Dazwischen spielten nur die Panther und gewannen die ersten beiden Drittel mit 4:1 und 4:0. Goalie Eike Buchheister verhinderte schon in den ersten 40 Minuten mit etlichen Paraden ein Debakel für die Whales, die auf Stürmer Semjon Bär, Goalie Marina Tiedge, Christoph Thewald, Michael Stein und Tobias Schloder verzichten mussten.

„Wir sind in den vergangenen Jahren nie gut in die Saison gestartet, die für uns erst nach dem Trainingslager Anfang April beginnt. Dann dürften wir die konditionellen Schwächen aufgearbeitet haben“, blickt Wisotzka zuversichtlich auf die kommende Aufgabe in Hamburg-Bergedorf. Auf das erste Heimspiel müssen die Anhänger noch bis Ende April warten. Dann empfangen die Bremerhavener auf der Freifläche im Bürgerpark die Holtenau Huskies aus Kiel.

Whales: Buchheister, Lundershausen – Bennet Lütjen, Dennis Lütjen, Krüer, Julian Krieg, Kathmann, Fendt, Kurtenbach, Wisotzka, Ostendorff, Strodtmann, True, Kelke. (vs)

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