Whales feiern mit Mini-Kader zwei Siege

Bär verwandelt entscheidenden Penalty im Verfolgerduell – Bellinghausen schießt sein erstes Tor

HAMBURG. Die Bremerhaven Whales kehrten erst am späten Sonntagabend vom Doppelspieltag aus Hamburg zurück. Die doppelte Belastung mit Hin- und Rückreise hat sich gelohnt. Am Sonnabend gewann der amtierende Meister der Inlineskater-Regionalliga das Verfolgerduell bei den Bergedorfer Lizards mit 4:3 nach Penaltyschießen und gestern die Partie beim Drittletzten WET Hamburg Hawks mit 13:5. Bei Dritten in Bergedorf sahen die Zuschauer bis zum entscheidenden Penalty von Semjon Bär ein Duell auf Augenhöhe. „Bergedorf war stärker, aber wir haben immer zur richtigen Zeit unsere Tore geschossen“, resümierte Spielertrainer Michael Fendt den Sieg bei den Lizards, der gestern von Hamburg direkt nach Augsburg in den Urlaub gefahren ist.

Nach einer fünfwöchigen Pause müssen die Whales am 13. August gegen den Zweiten Bissendorfer Panther II im Bürgerpark antreten.

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Dennis Thiehoff, der ansonsten im Tor spielt aber im Feld antrat, weil die Whales nur elf Spieler zur Verfügung hatten, schoss die Bremerhavener mit 1:0 in Front, doch die Gastgeber konnten noch vor der Drittelsirene zum 1:1 ausgleichen. Die Whales spielten konzentriert weiter und gingen durch Fendt und Bär mit 3:1 in Führung. Die Bergedorfer gaben nicht auf, verkürzten zum 2:3 und wurden spät belohnt, als sie 30 Sekunden vor Schluss ihren Goalie herausnahmen und noch zum 3:3 trafen. Während die Hamburger im anschließenden Penaltyschießen gleich dreimal Nerven zeigten, schoss Bär den Treffer zum 4:3-Sieg, während Fendt am Gästetorhüter scheiterte.

Bergedorf Lizards – Whales 3:4

Whales: Buchheister – Thiehoff, Bär, Wisotzka, Kurtenbach, Söhl, Kathmann, Stein, Fendt, Stelljes, Strodtmann.

Beim Kantersieg gegen die Hawks konnte Fendt auf die Routiniers Dennis und Bennet Lütjen sowie auf Torjäger Matthias Krüer zurückgreifen, dafür musste er auf Marina Tiedge, Julian Schowalter, Christoph Thewald, Jens True, Robin Eichholz, Tino Kelke sowie auf Rouven und Julian Krieg verzichten. René Bellinghausen schoss das zwölfte der Whales und damit seinen ersten Treffer im Seniorenbereich. „Die Youngsters Kurtenbach, Bellinghausen und Söhl haben ihre Sache gut gemacht“, lobte Fendt seine Nachwuchsspieler, bevor er sich auf dem Weg in den Süden verabschiedete.

Hamburg Hawks – Whales 5:13

Whales: Buchheister, Krüer, Bennet Lütjen, Dennis Lütjen, Wisotzka, Bär, Fendt, Kurtenbach, Stein, Bellinghausen.

Tore: Krüer (4), Fendt (3), Bär (2), Bennet Lütjen (2), Bellinghausen, Dennis Lütjen. (vs)

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